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Großes Ausbaupotenzial für Windenergie im Binnenland
Nach dembeschlossenen Atomausstieg haben sich Bund und
Länder ehrgeizige Ziele für den Ausbau der Erneuerbaren
Energien, insbesondere der Windenergie, gesetzt. Als güns-
tigste Erneuerbare und als kurzfristig verfügbare Alternative
ist die Windenergie an Land die Stütze der Energiewende.
Die Potenziale für die Onshore-Windenergie sind enorm. In
den südlichen Bundesländern sind bislang nur verhältnismä-
ßig wenige Windenergieanlagen errichtet worden. Das Insti-
tut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) in Kas-
sel hat im Auftrag des Bundesverbands Windenergie (BWE)
das Windpotenzial in den Ländern ermittelt. Allein in Bayern
könnten, wenn nur zwei Prozent der Landesfläche ausge-
wiesen werden, 41.000 MW Windleistung installiert werden.
Damit wäre in Bayern die Erzeugung von 80 Milliarden kWh
sauberenWindstroms möglich. Das entspricht 90 Prozent des
bayerischen Bruttostromverbrauchs.
Gemäß ihrem Energiekonzept möchte die bayerische Staats-
regierung die Windstromerzeugung von 600 Millionen Ki-
lowattstunden (kWh) schon bis 2021 auf 17 Milliarden kWh
nahezu verdreißigfachen. Bis zu 1.500 Windenergieanlagen
der Leistungsklasse von drei und mehr Megawatt (MW) sol-
len dazu errichtet werden.
Unter diesen Voraussetzungen sowie mit einer effizienten
Anlagentechnologie und mit höheren Nabenhöhen, wie sie
ENERCON für seine Baureihen E-101, E-92 und E-115 anbietet,
lassen sich noch viele Binnenlandstandorte sicher kalkulier-
bar erschließen. Die Regionen profitieren dabei in vielfältiger
Weise von der Windenergie im Binnenland: Sie ermöglicht
eine saubere, dezentrale Energieerzeugung, lokale Wert-
schöpfung, sichert Arbeitsplätze im Mittelstand und lässt
Bürger vor Ort an Bürgerwindprojekten teilhaben.