nen Rondell gebaut, das das Heilige Grab darstellen
sollte. Die Kirche wurde Kreuzkirchlein genannt.
Der Name wandelte sich Ende des 18. Jahrhunderts
in Herz-Jesu-Kirche, als der Bau erweitert und als
Altarbild ein Herz-Jesu-Bild angebracht wurde
(1771). Ein weiterer Anbau in Form eines Oktogons
erfolgte im Jahr 1792.
Asam-Kirchen
Als im Jahr 1807 das Schloss Helfenberg auseinan-
dergenommen worden ist, hat man auch den Altar
der Schlosskapelle zerstört: Der obere Altaraufbau
mit dem Altarbild kam nach Lengenfeld, der Taber-
nakel nach Günching in die
Kirche „Zu unserer
Lieben Frau Maria Verkündigung“
. Die Kirche
wurde zu Beginn des 18. Jahrhundert erbaut, sie be-
sticht vor allem durch das Bild am Hochaltar des
jungen Cosmas Damian Asam. Es zeigt die „Ver-
kündigung an Maria“.
Das Meisterwerk der
Filialkirche Deusmauer
„St. Margareta“
(1710-1712) ist der Hochaltar
des Velburger Künstlers Johann Michael Schaller.
Der „Vierzehn-Nothelfer-Altar“ zeigt die Kirchen-
patronin St. Margarete, um die herum sich auf Blü-
tenkonsolen die Halbfiguren der weiteren dreizehn
Nothelfer gruppieren. Die Künstlerfamilie Asam
hat die Fassarbeiten am Altar ausgeführt.
Die
St. Ägidius-Kirche in Harenzhofen
ist die
dritte im Bunde der Asam-Kirchen. Von Hans Ge-
org Asam stammen der Hochaltar und die Altar-
blätter der kleinen, feinen Kirche. Cosmas Damian
Asam hat bei der Gestaltung des linken Seitenaltars
mitgewirkt.
Verbunden
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Filialkirche Deusmauer
Kirche Zu unserer Lieben Frau Maria, Günching
Herz-Jesu-Kirche