Informationsbroschüre Georgensgmünd - page 27

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Nordwestlich von Georgensgmünd liegt
im Steinbachtal die Hämmerleinsmühle.
Das Anwesen mit zwei Häusern ist der
kleinste der Gmünder Ortsteile. Die
Mühle wurde erstmals urkundlich im Jahr
1511 als „des segers güthlein“, also als
Sägemühle erwähnt. Später wurde sie
zu einer Mühle und im 18. Jahrhundert
zu einem Hammerwerk umgebaut. Um
1900 legten die Besitzer dann die auf-
gestauten Mühlweiher trocken und bau-
ten dort Hopfen an. Das Anwesen war
Mahl- und Sägemühle bis 1959. Funde
von Eisenschlacke, eines so genannten
Rennofens unweit der Mühle weisen auf
eine frühe Drahtherstellung hin, aus dem
Nägel und Nadeln gefertigt wurden.
D I E O R T S T E I L E
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