Informationsbroschüre Georgensgmünd - page 25

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Friedrichsgmünd ist der größte der drei-
zehn Ortsteile der Gemeinde. Doch von
Friedrichsgmünd sprechen nur noch We-
nige, da der Ort kaum mehr eigenständig
wahrnehmbar ist. Hier steht das Rat-
haus der Gemeinde, hier befinden sich
Bahnhof, Schule, Hallenbad und Sport-
plätze.
Namensgeber für Friedrichsgmünd war
Johann Friedrich, der Sohn des Ansba-
cher Markgrafen Albrecht V., der das
Schlösslein nahe der Brücke am rech-
D I E O R T S T E I L E
ten Ufer der Fränkischen Rezat erbau-
en ließ. Er nannte das herrschaftliche
Anwesen nach seinem Sohn Friedrich.
Dieses Jagdschlösschen bildete die
Keimzelle Friedrichsgmünds. Im Lauf
des 19. Jahrhunderts entstanden hier
viele neue Häuser, viele Juden ließen sich
auf der Friedrichsgmünder Seite der
Rezat nieder.
Der Anschluss an die Eisenbahn im
Jahr 1849 begünstigte die weitere
Entwicklung
Friedrichsgmünds.
Es
D I E O R T S T E I L E
wurde weiterhin kräftig gebaut: Wohn-
siedlungen, Geschäfte, Hopfenhallen,
Fabriken, das Sanatorium Dr. Mehler
1912 und 1932 die katholische Kirche.
Heute gilt die Bahnhofstraße in
Friedrichsgmünd als die Lebensa-
der der Gemeinde. Und sie lässt
leicht vergessen, dass das Zentrum
Georgensgmünds auf der anderen
Flussseite rund um die Georgskirche und
den Marktplatz zu finden ist.
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