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810:

Erstmalige urkundliche Erwähnung des Benedik-

tinerklosters St. Salvator im Gau Sualafeld.

1341:

Erstmalige urkundliche Erwähnung des

Hopfenanbaus, zu dieser Zeit taucht auch der Ort Spalt

in Schriftstücken auf.

1366:

Bau einer ersten Stadtmauer.

1450:

Nürnberger Söldner belagern Spalt während des

1. Markgrafenkriegs. Dem damaligen Bürgermeister, Hans

Gruber, gelingt es, sich unbemerkt aus der Stadt zu schlei­

chen und Unterstützung durch die Ansbacher Markgrafen

herbeizuholen (siehe auch 1950: „Die Nürnberger Reis“).

1457:

Errichtung des Kornhauses als Zehentstadel

der Fürstbischöfe von Eichstätt (heute: Museum &

Touristinformation HopfenBierGut).

17. Januar

1482:

Spalts berühmtester Sohn, Georg

Burkhard – Spalatinus – wird geboren. Zeit seines Lebens

ein guter Freund von Martin Luther stirbt er am 16. Januar

1545 in Altenburg.

1632:

Schwedische Dragoner besetzen während des

Dreißigjährigen Kriegs die Stadt Spalt. Gegen Ende des Krie-

ges 1648 sind 48 der damals 156 Bürgerhäuser verlassen.

1647:

Chorkuppel und Hauptmauer von

St. Emmeran stürzen ein.

18.September

1872:

„Jungfernfahrt“ der Vizinal-

bahn auf der neuen Strecke von Georgensgmünd nach

Spalt („Spalter Bockl“).

1878:

Der städtische Kindergarten Spalt wird

gegründet.

1879:

Die Stadtbrauerei Spalt entsteht.

1950:

Erstmalige Aufführung des Spalter Heimat-

festspiels „Die Nürnberg Reis“, das von da an alle fünf

Jahre präsentiert wird.

28. September

1969:

Stilllegung des Personen­

verkehrs auf der Strecke Georgensgmünd – Spalt.

1. Januar

1972:

Die bis dahin selbständige

Gemeinde Großweingarten wird im Rahmen der bayeri-

schen Gebietsreform nach Spalt eingegliedert.

1. Juli

1972:

Enderndorf und Fünfbronn werden

Spalt zugewiesen (Gebietsreform).

1. Mai

1978:

Mosbach und Wernfels werden zu

Spalter Ortsteilen (Gebietsreform).

Die Geschichte – eine wertvolle Stadt

Denkmal Georg

Spalatin – wurde im

Jahr 2010 vom

Heimatverein Spalter

Land e. V. vor der

Kirchhofmauer von

St. Nikolaus auf-

gestellt. Geschaffen

wurde das Denkmal

von der Künstlerin

Verena Reimann.

Stadtmauer

Das Wappen

Das Wappen der Stadt Spalt ist durch

Siegelführung bereits seit 1337 belegt,

die Festlegung der heutigen Farben erfolgte 1965.

Der Geschichte zufolge handelt es sich bei der auf

dem Wappen abgebildeten Kirche um St. Emmeran.

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