Ammerndorf
Mit Eröffnung der Bibertbahn 1914 wur-
de der Marktflecken an das Schienennetz
angeschlossen. 1986 wurde der Verkehr
auf der Strecke zum Bahnhof Nürnberg-
Stein eingestellt. Heute halten zwei Bus-
linien nach Fürth und Langenzenn in Am-
merndorf. Seit ein paar Jahren führt auch
die Buslinie Großhabersdorf – Roßtal über
Ammerndorf und verbindet somit Am-
merndorf mit der S-Bahnlinie Nürnberg –
Ansbach. Obwohl Ammerdorf heute nicht
mehr an das Schienennetz angeschlos-
sen ist, steht das historische Bahnhofs-
gebäude noch, das 2012 100 Jahre alt
wird. Auch die ehemalige Dampfmolke-
rei Ammerndorf – gleich gegenüber dem
Bahnhofsgebäude – wäre in diesem Jahr
100 Jahre alt geworden. Doch nach der
Schließung des Betriebes 1972 und dem
späteren Abbruch des Gebäudes entstan-
den an deren Stelle moderne Wohnhäu-
ser und Gewerbeimmobilien.
die von unterschiedlichen Vereinen in Mittelfran-
ken ausgetragen werden. Bis zu 2000 Besucher und
Teilnehmer kommen zu diesem Anlass im Bibert-
grund zusammen.
Von 1976 bis 1998 bildete Ammerndorf zusam-
men mit Großhabersdorf eine Verwaltungsgemein-
schaft. Dabei hätte die Gebietsreform Ammerndorf
beinahe die Zwangseingemeindung gebracht, weil
der Ort unter 1000 Einwohner hatte. Um das zu
verhindern, wies Bürgermeister Dorn noch schnell
das Baugebiet Pelzetleite aus, um die magische Ein-
wohnerzahl-Grenze zu erreichen. Es gelang. Am-
merndorf ging eine Verwaltungsgemeinschaft mit
Großhabersdorf ein und brachte 1044 Bürger in die
Gemeinschaft ein. Als jedoch die Möglichkeit zur
Selbständigkeit bestand (die vorgegebene Zielgrö-
ße waren 2.000 Einwohner), wurde der Marktfle-
cken zum 1. Januar 1998 wieder selbständig. Damit
hat Ammerndorf seine Bevölkerungszahl innerhalb
von 20 Jahren verdoppelt.
Unser Tipp:
Ein Kirchweihbesuch mit einer
Maß Bier aus der Privatbrauerei
Ammerndorf.
Markt Ammerndorf
Cadolzburger Straße 3
90614 Ammerndorf
Tel. 09127 9555-0 • Fax 09127 9555-13
Internet
www.ammerndorf.deEinwohner 2.134 (Stand 30.06.2011) • Fläche in km² 5,06
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