Cadolzburg
Fränkisches Kleinod mit historischem Kern
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Auch musikalisch schrieb Cadolzburg Geschichte.
Der Markt ist der Geburtsort des Konzertmeisters
und Geigenvirtuosen Johann Georg Pisendel - ein
bedeutender Zeitgenosse und geschätzter Kollege
von Georg Philipp Telemann. Im „Pisendelhaus“,
das bis 1988 als Rathaus genutzt wurde, entsteht
derzeit ein modernes Museum, das 2013 eröffnet
werden soll. Pisendel zu Ehren finden seit 1991 re-
gelmäßig Konzertreihen statt.
Die Gebietsreform veränderte das Gefüge des Mark-
tes grundlegend. 1972 wurden Deberndorf, Roßen-
dorf und 1978 die Gemeinde Steinbach sowie die
Ortschaft Seckendorf eingemeindet. Damit wuchs
das Gebiet von 5,2 km² auf 27,61 km² im Jahr 1972
und auf 45,43 km² im Jahr 1978 an. Parallel dazu
schnellte die Bevölkerungszahl von 3893 (1971)
auf 7584 (1979) in die Höhe. Außer Egersdorf und
Wachendorf hatten alle eingemeindeten Gebiete
einen landwirtschaftlichen Charakter. Im Laufe der
Jahre ist die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe
von 163 im Jahr 1989 auf 73 im Jahr 2008 gesun-
Kolumnentitel
Cadolzburg
Unser Tipp:
Vom Aussichtsturm aus
kann man über den gesamten
Landkreis Fürth blicken.
ken. Im Kernort Cadolzburg gab es 2009
nur noch neun Landwirte, davon einen im
Haupterwerb. In Roßendorf waren es bei
150 Einwohnern noch neun Betriebe.
Der Markt Cadolzburg hat heute zirka
10.600 Einwohner und besteht aus 14
Ortsteilen inklusive dem Hauptort Cadolz-
burg: Ballersdorf, Cadolzdorf, Deberndorf,
Egersdorf, Gonnersdorf, Greimersdorf,
Roßendorf, Rütteldorf , Seckendorf, Stein-
bach, Vogtsreichenbach, Wachendorf und
Zautendorf. Er ist über die „Rangaubahn“
an das Fernverkehrsnetz der DB ange-
schlossen und liegt straßenverkehrsgüns-
tig an der Bundesstraße B8.
Markt Cadolzburg
Rathausplatz 1
90556 Cadolzburg
Tel. 09103 509-0 • Fax 09103 509-10
Internet
www.cadolzburg.deEinwohner 10.558 (Stand 31.12.2011) • Fläche in km² 45




