Die Wirtschaft in Buttenheim –
Attraktiver Standort
im Zentrum Nordbayerns
Der Markt Buttenheim profitiert seit Jahrhunderten von seiner exzellenten
Lage im Städtedreieck Nürnberg-Bamberg-Würzburg. Wo einst reisende
Händler rasteten, haben sich weltweit agierende Unternehmen niedergelassen.
Tradition trifft Innovation.
DER WEG IN DIE GEGENWART
Mit der Besiedlung kam die Land- und Forstwirtschaft
in die Region. Der Großteil der Erzeugnisse ging
direkt an die Lehnsherren, der Rest wurde auf kleinen
Märkten getauscht oder verkauft. Mit der Zunahme
der Wallfahrten und des Handelsverkehrs ab dem
12. Jahrhundert etablierten sich Handwerk und Gast-
gewerbe in Buttenheim. Eine weitere Einnahmequelle
wurde das Geleit von reisenden Händlern und Adeli-
gen entlang der gefährlichen Straßen außerhalb der
Dörfer. Im 17. Jahrhundert verlor Buttenheim zuneh-
mend an wirtschaftlicher Bedeutung und litt zudem
unter den Folgen verschiedener Konflikte. Kriege
brachten Handel und Gewerbe an den Rand des Still-
stands, willkürliche Zollpolitik erschwerten den Han-
del. Im 19. Jahrhundert entstanden der Ludwig-Donau-
Main-Kanal und die Ludwig-Süd-Nord-Bahnlinie
zwischen Nürnberg und Bamberg. Buttenheim wurde
1894 mit einer Bahnstation an die Strecke angebun-
den. In dieser Zeit entdeckten die Großstädter Butten-
heim und die umliegenden Dörfer als reizvolle Aus-
flugsziele. Nicht zuletzt wegen der urigen Gasthäuser
mit ihren hervorragenden Bieren.
HOPFEN & MALZ
In Buttenheim und den heutigen Ortsteilen gab es bis
zu sechs Brauereien. Die Tradition wird bis heute von
drei Brauereien weitergeführt. Die Brauerei Meusel
im Ortsteil Dreuschendorf wurde ursprünglich 1579
gegründet und ist seit 1929 im Besitz der Familie
Meusel. Neben gängigen Sorten wie Kellerbier, Pils
und Helles erfreuen sich rund 30 saisonale Biere in
der gesamten Region großer Beliebtheit und werden
Gewerbepark Buttenheim
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