Prethalmühle
Einwohner:
26 (01/2015)
Höhe:
378 m ü. NN
Altdorfer Stadtflur
Pühlheim
Einwohner:
148 (01/2015)
Höhe:
466-499 m ü. NN
Eingemeindung: 1978
(ehem. eigenständige Gemeinde)
Die älteste Erwähnung des kleinen Weilers ist mit
der Nennung der Personen Heinrich Püllein (1331) und
einem gewissen Schiler zu Pregtal (1357) verbunden.
Mindestens seit 1360 führt der Mühlweg von Altdorf zu
der „mule zu pregtal“, die als Hofmühle über die Jahr-
hunderte untrennbar mit Altdorf verbunden bleibt.
Trotz mehrfacher Zerstörung, Wiederaufbau und unter-
schiedlicher Verwendung sorgt die Schwarzach auch
heute noch dafür, dass ihre Wasserkraft in der vormals
wichtigsten Mühle Altdorfs in Energie umgewandelt
wird.
Sollte sich die Auslegung einer päpstlichen Urkunde aus
dem Jahr 1109 bestätigen, so wäre die damals Pultes-
heim genannte Siedlung 20 Jahre früher urkundlich
erwähnt als Altdorf selbst. 1398 tauchen die ersten na-
mentlich überlieferten Pühlheimer auf, darunter so
exotisch klingende Bezeichnungen wie Tzuckswertius
(Zuckschwert) oder Smitchuntz de puheIheim. Ein
schlimmes Schicksal ereilt Pühlheim 1552, als es im
zweiten Markgrafenkrieg in Schutt und Asche liegt. Un-
ter der Bauleitung des Altdorfer Professors Praetorius
wird um 1576 eine Quelle bei Pühlheim gefasst und das
Wasser in der ersten Wasserleitung mittels Holzröhren
nach Altdorf geleitet. Ab 1713 leistet man sich sogar eine
Schulstelle, aus der die Pühlheimer Landschule entsteht.
Heute ruft das Glockentürmchen auf dem historischen
Schulgebäude jedoch niemanden mehr zum Unterricht.
Luftbildfotografie Hajo Dietz
Stadtporträt
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