Ludersheim einschließlich Au
Einwohner:
472 (01/2015)
Höhe:
417 m ü. NN
Eingemeindung: 1972
(ehem. Gemeinde Penzenhofen)
Prackenfels
Einwohner:
98 (01/2015)
Höhe:
370-430 m ü. NN
Eingemeindung: 1972
(ehem. Gemeinde Grünsberg)
Am 12. November 1129 erscheinen gleichzeitig die bei-
den Herrn Marquardus de Altorf und Pero de Lödiris-
haim (Pero von Ludersheim) als genannte Zeugen in
einem historisch dokumentierten Rechtsstreit. Somit
kann sich Ludersheim rühmen, mindestens genauso
alt zu sein wie Altdorf selbst. Den Aufschwung als einer
der wichtigsten Gewerbestandorte nimmt 1898 der
Bau einer mechanisierten Dampfziegelei vorweg, die
noch bis 1985 produziert. Heute erinnern nur ein ste-
hengebliebener Kamin und ein Straßenname an diesen
wichtigen Abschnitt der Industriegeschichte des Alt-
dorfer Landes. Seit 1935 trägt das örtliche Umspann-
werk mit kapitalen Hochspannungsleitungen dazu bei,
dass in Bayern die Lichter nicht ausgehen.
Wer Prackenfels besucht und von dort aus eine der
nahe gelegenen Naturschönheiten (u. a. Teufelshöhle,
Teufelskirche, Löwengrube) besichtigt, kann vielleicht
noch erahnen, wie eindrucksvoll die Gybelspürg gewe-
sen sein muss, die sich einstmals am höchsten Punkt
des Ortes über das Schwarzachtal erhob. Der Name
der Burganlage, deren Mauerreste noch am Ende des
19. Jh. sichtbar waren, ist uns aus dem Jahre 1362
überliefert. Mit dem Burgherrn Konrad Harder von
Prakenfels taucht auch 1374 der heutige Ortsname
auf, der auf dem Konterfei der Bracke beruht, die das
Hardersche Wappen seit 1350 schmückt. Noch 1906
senden Erholungssuchende ihre Grüße „… aus dem
Kurhotel Prakenfels …“
Luftbildfotografie Hajo Dietz
Luftbildfotografie Hajo Dietz
Stadtporträt
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