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Hagenhausen

Einwohner:

686 (01/2015)

Höhe:

389-411 m ü. NN

Eingemeindung: 1972

(ehem. eigenständige Gemeinde)

Hegnenberg

Einwohner:

143 (01/2015)

Höhe:

495-531 m ü. NN

Eingemeindung: 1978

(ehem. Gemeinde Pühlheim)

Noch bevor sich Altdorf 1129 in den schriftlichen Quel-

len zu erkennen gibt, besitzt „Hagenhusen“ seit 1072

den Nachweis der Weihung seiner fast 950 Jahre alten

Marienkirche. Auch hier hat es einstmals einen stattli-

chen Herrensitz gegeben, der aber schon 1560 zu einem

„Öden Schloss“ verfallen ist. Lange Zeit klappern die

Mühlräder einer Papiermühle und einer Mahlmühle, in-

dem sie die reichlich vorhandene Wasserkraft des Ortes

nutzen. Gleichzeitig trennt der Raschbach ab dem 16. Jh.

Hagenhausen sowohl geopolitisch als auch konfessio-

nell. So liegt der westliche Ortsteil auf dem neuen Herr-

schaftsbereich des evangelischen Pflegamts Altdorf

und ist ein Teil der Stadtrepublik Nürnberg. Die östliche

Hälfte verbleibt dagegen im katholischen kurbayerisch-

pfälzischen Gebiet. Erst am Ende des 19. Jh. kommt Ha-

genhausen zum Landkreis Nürnberg und 1972 wird auch

die Kirchengemeinde der Pfarrei Altdorf zugeordnet.

Hegnenberg, vormals als Haidenberg oder Herrenberg

bezeichnet, liegt im Altdorfer Oberland, das sehr reich

an Quellhorizonten ist. Von hier aus wird aus Hoch-

behältern das kühle Nass in das 90 Kilometer lange

Trinkwassernetz von Altdorf und seinen Ortsteilen

eingespeist. Man geht davon aus, dass Hegnenberg

als kleiner Weiler in einer Rodungsinsel des 9./10. Jh.

entstanden ist. Die Namensherkunft bleibt, wie bei

Hagenhausen, unsicher. Auch hier fehlen eindeutige

Belege für ein evtl. Namen gebendes Geschlecht eines

Hagen oder Hegen oder der Nachweis einer Ableitung

vom Begriff Hag, dem umhegten Hof eines Lehensman-

nes. Doch schon ab dem Ende des 13. Jh. hatte das

Adelsgeschlecht Rindsmaul, das uns schon in Grüns-

berg begegnet ist, derartige Lehen in Hegnenberg im

Besitz.

Stadtporträt

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