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Im Schweinfurter Land legen die Men-

schen viel Wert auf ihre Traditionen. Um

die verschiedenen Brauchtümer und die

Geschichte ihrer Vorfahren für die folgen-

den Generationen zu bewahren, wurden

in einigen Orten Museen und Sammlungen

eingerichtet, in denen das Leben aus frühe-

ren Zeiten dokumentiert wird.

So z. B. in kleinen, feinen

Bauernmuseen

oder

Heimatstuben

in

Üchtelhausen,

Geldersheim, Dingolshausen, Schwan-

feld

oder

Frankenwinheim

. Dort wurden

Utensilien aus privaten Haushalten des 19.

und des 20. Jahrhunderts zusammengetra-

gen und ausgestellt: wie Geräte zum Wa-

schen, Schlachten, Arbeiten oder Feiern. In

Schwanfeld gibt es zudem noch eine prähis-

torische Abteilung und eine Exposition zum

Thema Frömmigkeit.

Das

Stadtmuseum Gerolzhofen

im Alten

Rathaus dokumentiert die Geschichte der

Stadt, Highlight des Museums sind die

Dauerausstellung „Welterfolg Nähmaschine

– vom armen Schneiderlein zur Kleiderfa-

brik“ und die perfekte Nachbildung eines

Klassenzimmers des ausgehenden 19.

Jahrhunderts.

Die

ortsgeschichtliche Sammlung Schweb-

heim

(„Apothekergärtlein Frankens“) in zwei

ehemaligen Schlossscheunen befasst sich

neben dem ländlichen Leben und Arbeiten,

der Volkskunde und der Frömmigkeit in einer

Kräuterabteilung auch mit dem Anbau von

Drogen und Vegetabilien.

Eine Besonderheit des

Reichsdorfmuse-

ums Gochsheim

ist schon der Ausstel-

lungsraum an sich: die Kirchgaden. Sie

gehört zu den wenigen noch erhaltenen

Kirchenburgen (13./14. Jahrhundert) in Un-

terfranken. Sie diente den Bauern als Wehr-

und Zufluchtsstätte und als Aufbewahrungs-

stätte ihrer Feldfrüchte.

KULTUR

KLEINE, FEINE MUSEEN

DOKUMENTIEREN DIE GESCHICHTE

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K U L T U R