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Aus der Geschichte Bad Stebens
5. 12. 1834
Endgültiges Zustandekommen des
Kaufvertrags über die Heilquellen.
1837
Einrichtung des ersten spezifischen
Badegebäudes, einer massiv gebau-
ten Wandelhalle.
1838
Fertigstellung des ersten Badehau-
ses.
1842
Eröffnung des „Bayerischen Hofes“,
des ersten staatlichen Kurhotels.
Um 1850
Kurgäste aus Sachsen veranlassen die
Anlage des ersten Kurparks, der heu-
tigen „Sachsenruh“.
1851
Taufe der „Max-Marien-Quelle“ an-
lässlich des Besuchs von König Maxi-
milian II. und seiner Gemahlin.
1852
Erste Apotheke des Ortes, zunächst
im Humboldthaus.
1857
Das Bergamt in Steben wird aufge-
löst. Kurze Zeit später kommt der
Bergbau in der Gegend fast völlig zum
Erliegen. Aufgrund des Ansteigens
der Kurgastzahlen ist der Anbau von
Gesellschaftsräumen am Badehaus
nötig.
1860
Errichtung der katholischen Badka-
pelle.
dienst, erhält den Auftrag, die neuen
Provinzen bergmännisch und geolo-
gisch zu untersuchen. Während sei-
nes Aufenthalts (mit Unterbrechung
bis 1796) wohnt er im markgräflichen
Forsthaus in Steben bei Wildmeister
Johann Leonhard Och. Humboldt ver-
hilft durch sein Wirken dem Bergbau
nochmals zu einem Aufschwung.
November 1793
Humboldt gründet auf eigene Kosten
die „Königlich Freie Bergschule zu
Steben“, um Bergleuten eine vertief-
te Einsicht in Wesen und Zweck ihres
Berufes zu vermitteln. Erster Lehrer
an der Schule ist der junge Stebener
Schichtmeister Georg Heinrich Spörl
(1764–1830).
Oktober 1806
Besetzung des Fürstentums Bayreuth
durch Truppen Napoleons unter Mar-
schall Soult. Steben kommt unter
französische Verwaltung.
28. 2. 1810
Im Staatsvertrag von Paris fällt die
„Provinz Bayreuth“, also auch Ste-
ben, an Bayern.
1827
Einführung von Moor als natürlichem
Heilmittel durch den Arzt Dr. Ludwig
Kunstmann, der im Sommer die Kur-
gäste betreut.
8. 6. 1832
Die Gemeinde Steben ist bereit, die
Heilquellen an den bayerischen Staat
zu verkaufen. In einer „Punctation“
wird geregelt, dass durch Verbesse-
rung und Erweiterung der Anlagen
der gemeinnützige Gebrauch der
Quellen erhöht werden soll. Als Kauf-
preis werden 600 Gulden vereinbart.
Steben wird „Königlich Bayerisches
Staatsbad“.
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Alexander von Humboldt-Haus ·
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Historische Führungen ·
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Säulen-
wandelhalle
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