Veitsbronn
Meistermacher im Herzen des Landkreises
Veitsbronn
Bis 2011 war das Bauen in der Gemeinde Einheimi-
schen vorbehalten. Veitsbronn wehrte sich gegen
den Siedlungsdruck der Städteachse und wies aus-
schließlich Baugebiete für die Gemeinde aus. Man
wollte erst sicher gehen, dass die Einrichtungen
der Infrastruktur mit einem Bevölkerungsanstieg
Schritt halten können. Der Laufschritt dagegen
ist bei den meisten Mitgliedern des Sportvereins
ASV Veitsbronn-Siegelsdorf angesagt, der mit über
2000 Mitgliedern der mit Abstand stärkste in der
Gemeinde ist. Aus der Vielzahl der Sportler vor Ort
hat Veitsbronn 2012 den Weltmeister im Kraftdrei-
kampf hervor gebracht. Auch der Gewinner der
Goldmedaille bei den Deutschen Seniorenmeis-
terschaften im Hochsprung (2011) kommt aus der
Gemeinde und ist 75 Jahre alt. Den insgesamt 43
örtlichen Vereinen steht mit der 1990 erbauten
Zenngrundhalle ein moderner Veranstaltungsort
zur Verfügung. Die Veranstaltungshalle gehört zu
dem Gemeindezentrum mit Rathaus und Bauhof
inmitten des Ortes.
Veitsbronn hat sich 1980 mit Seukendorf zu einer
Verwaltungsgemeinschaft zusammengeschlossen
und setzt sich aus den sieben Ortsteilen Veitsbronn,
Siegelsdorf, Kreppendorf, Bernbach, Retzelfem-
bach, Kagenhof und Raindorf zusammen. Bis diese
Koalition zustande kam, mussten während der Ge-
bietsreform einige bürokratische Hürden überwun-
den werden. So gelang den Retzelfembachern, die
bis dahin zu Tuchenbach gehörten, die Umgemein-
dung zuletzt nach vier Anläufen. Erst, nachdem
sich 1979 in einer geheimen Wahl über 96 Prozent
der Bevölkerung dafür ausgesprochen hatten, er-
folgte die Eingemeindung nach Veitsbronn zum
1. Januar 1980.
1972 besaß Veitsbronn 4.619 Einwohner. In den
1980er Jahren wuchs die Bevölkerung auf 5.610
(1987). In den folgenden zehn Jahren wuchs die
Gemeinde auf 6.263 Bewohner. 2011 schließlich la-
gen die Zahlen bei 6.177.
141




