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Bis 1969 war man in Tuchenbach unter sich. Der

Großteil der Einwohner lebte und arbeitete in

der Landwirtschaft. Fremde ließen sich selten se-

hen. Nur Spaziergänger erkundeten ab und an

die schöne Umgebung. Mit dem Anschluss an die

Fernwasserversorgung durch den Beitritt zur El-

tersdorfer Gruppe Ende der

sechziger Jahre änderte

sich das. Endlich waren

die Voraussetzungen ge-

geben, in Tuchenbach

eine Kläranlage zu er-

richten. Das Dorf ent-

schied sich 1972 für

den Bau einer vollbio-

logischen Kläranlage.

Seitdem ließen sich im-

mer mehr Neubürger

aus dem Ballungsraum

Nürnberg-Fürth-Erlan-

gen in der ländlichen

Idylle nieder.

Auch die Gemeindegebietsreform brachte erhebli-

che Veränderungen mit sich. Am 1. Mai 1978 wur-

de die Gemeinde zusammen mit Obermichelbach,

Puschendorf, Seukendorf und Veitsbronn in einer

Verwaltungsgemeinschaft mit dem Sitz in Veits-

bronn zusammengeschlossen. Diese Gemeinschaft

bestand aber nur kurze Zeit und wurde Ende 1979

wieder aufgelöst. An ihre Stelle trat ab 1. Januar

1980 die Verwaltungsgemeinschaft aus den drei

Gemeinden Obermichelbach, Puschendorf und Tu-

chenbach, die ihren Namen von und ihren Sitz in

Tuchenbach hatte. 1998, nach acht Jahren der Zu-

gehörigkeit, trat auch Puschendorf nach Erreichen

der 2000-Einwohner-Marke aus der Verwaltungs-

gemeinschaft aus.

Im Zuge der Schulreform war die evangelische

Bekenntnisschule Tuchenbach (gegründet 1839)

schon 1969 aufgelöst worden. Die Schüler aus Tu-

chenbach besuchen seitdem die Grundschule und

die Hauptschule in Veitsbronn.

Tuchenbach

Wohlstand im Grünen

Tuchenbach 137