Puschendorf
Heimat der lieblichsten Madonna Frankens
Puschendorf
Die Zugehörigkeit Puschendorfs zum Landkreis
Fürth ist relativ jung. Bis 1932 gehörte es sogar
noch zu Oberfranken. Bis heute sind die Grenzen
der Gemeinde zugleich Grenzen zum Landkreis
Erlangen-Höchstadt. Erst 1933 kam Puschendorf
zum Landkreis Fürth und damit zu Mittelfranken.
1980 bis 1998 bildete die Gemeinde mit Tuchen-
bach und Obermichelbach eine Verwaltungs-
gemeinschaft. Nachdem der Ort 1998 aber die
2000-Einwohner-Marke gesprengt hatte, verwal-
tete man das Dorf wieder eigenständig. Auf Nach-
barschaftshilfe wollten die Puschendorfer trotzdem
nicht verzichten. Deshalb besteht seit 2005 die
Puschendorf ist mit 3,49 km² Fläche der kleinste
Ort im Landkreis Fürth. Dabei hat sich die Zahl der
Bewohner seit der Gebietsreform 1972 verdoppelt.
1970 lebten in der Gemeinde 1.059 Menschen, im
Jahr 2000 bereits 2.186 und zwei Jahre später 2.235
Einwohner. Ein Grund für das Bevölkerungswachs-
tum ist, dass die Gemeinde in unmittelbarer Nähe
zu den Großstädten Fürth (Entfernung 14 km),
Nürnberg (22 km) und Erlangen (20 km) liegt. Doch
Puschendorf ist nicht nur eine ideale Ausgangsba-
sis für Pendler, sondern vor allem ein liebens- und
lebenswerter Ort zum Wohlfühlen. Besonders stolz
sind die Puschendorfer auf die „lieblichste Madon-
na Frankens“, eine Marienfigur, die in der Kirche St.
Wolfgang (erbaut 1498) die Besucher mit einem
freundlichen Lächeln empfängt.
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