Obermichelbach
Gewachsen, um zu bleiben
Obermichelbach ist die nördlichste Gemeinde im
Landkreis. Sie befindet sich auf einer Hochfläche
zwischen den Tälern der Aurach im Norden, der
Regnitz im Osten und der Zenn im Süden.
Mit 3.274 Einwohnern hat sich in der Gemeinde die
Einwohnerzahl von 633 im Jahr 1972 bis heute auf
das Fünffache vergrößert. Ausgangspunkt dieser
Entwicklung war der Wunsch, bis zum Abschluss
der Gebietsreform mindestens 1.000 Einwohner zu
erreichen, um selbständig zu bleiben. Dieses Ziel
wurde zwar nicht erreicht, dafür ein anderes. Durch
die kontinuierliche Ausweisung von Baugebieten
seit den 60er Jahren ist die Gemeinde als Wohnort
sehr beliebt.
Grund dafür ist nicht nur die verkehrsgünstige
Lage in der Nähe der Städte Fürth, Erlangen, Nürn-
berg und Herzogenaurach, sondern auch eine gute
Anbindung an den Öffentlichen Personennahver-
kehr.
Ausgelöst durch die kommunale Gebietsreform
schloss sich Obermichelbach 1978 mit Tuchen-
bach, Puschendorf, Veitsbronn und Seukendorf
zur Verwaltungsgemeinschaft Veitsbronn zusam-
men. Zwei Jahre später verließen Obermichelbach,
Tuchenbach und Puschendorf die Gemeinschaft
wieder – zu groß waren die Verwaltungsproble-
me, die aufgrund der unterschiedlichen Größe und
Gewichtung der Kommunen entstanden waren.
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