RATHAUS
Dort, wo heute über die weitere Entwicklung der Stadt
Heideck beraten und entschieden wird, hat man früher
das Getreide gelagert. Die
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Reichen Herzöge
“
Ludwig
und Georg von Bayern-Landshut haben den Sandstein-
bau am Marktplatz als landesherrlichen
„
Traidkasten
“
(Getreidespeicher) 1479 bis 1481 gebaut. Im Jahr 1851
kaufte die Stadt das Gebäude und lie
ß
es zum Rat- und
Schulhaus umbauen. Neben der Stadtverwaltung ist dort
auch das Heimatmuseum untergebracht. Sehenswert: das
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Lüsterweibchen
“
im Bürgersaal mit dem Allianzwappen
Pfalz-Neuburg und Heideck (wohl 1585).
KATHOLISCHE PFARRKIRCHE
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ST. JOHANNES DER TÄUFER
“
Neben dem Rathaus steht die Katholische Pfarrkirche
„
St. Johannes der Täufer
“
, ein spätgotisches Bauwerk
(geweiht 1457), das in der Barockzeit und 1910 umge-
baut und vergrö
ß
ert wurde. Daher überwiegen in der
heutigen Ausstattung auch die Elemente des Barock
und des Spätrokoko. Sehenswert und bedeutend:
spätgotisches Relief eines Flügelaltars, thronende
Muttergottes von Heideck (ca. 1523) aus dem Umkreis
des Landshuter Bildhauers Hans Leinberger.
BESONDERE BAUWERKE
KATHOLISCHE FRAUENKIRCHE
Für Südmittelfranken einmalige Fresken und die Grab-
platten der Familie von Heideck (bis 1475) kann man im
gesamten Kirchenraum der Katholischen Frauenkirche
bewundern (z. B. Christus der Weltrichter und Christo-
phrus, beide 15. Jahrhundert). Erbaut wurde das
Gotteshaus 1419 im gotischen Baustil von Friedrich II.
von Heideck.
STADTMAUER
Leider sind von der ehemaligen Stadtmauer mit ihren
Stadttoren und den Türmen nur noch Fragmente
erhalten. Man wei
ß
jedoch, dass Heideck früher von
einer sieben bis acht Meter gro
ß
en und fast zwei
Meter dicken Mauer umgeben war, die von mehreren
Türmen bewehrt war und durch deren Oberes und
Unteres Tor man die Stadt betreten konnte. Beide Tore
wurden abgerissen, weil sie irgendwann den Verkehr
behinderten.
SCHLOSS KREUTH
Die Schlossanlage und das Herrenaus des Schlosses
Kreuth (gegründet 1570) im Norden der Stadt sind
noch gut erhalten. Es war von 1878 bis 1953 im
Besitz der Fürsten zu Oettingen-Spielberg, nach
einem Brand beherbergt das Anwesen nun einen
Reiterhof und ein Hotel.
Kulturhistorisch von hoher Bedeutung: die
Katholische Frauenkirche (links) und die
Kirche
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St. Johannes der Täufer
“
(rechts).
F R E I Z E I T & T O U R I S M U S
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