Verliebt in Velburg - Informationsbroschüre - page 44

10 Mitgliedern bestand. Heute sind es mehr als 100
Mitglieder und die Bühne ist weit über die regiona-
len Grenzen hinaus bekannt. Von Oktober bis März
wird dort gesungen, Kabarett gespielt, gelacht, ge-
textet, gelesen, gefeiert.
(
.
Mehr Theater gibt es auch in Velburg, Hollerstetten,
Oberwiesenacker und Günching. Die dortigen
Lai-
enschauspielgruppen
bitten jedes Jahr zu Auffüh-
rungen – meist Volkstheater-Stücke in drei Akten.
Jeder, der gerne Musik macht, ist eingeladen – egal
ob Jung oder Alt, egal welche Stilrichtung – zum
Musikantentreffen
in Deusmauer. Am letzten
Samstag im Januar treffen sich dann Kinder, Hob-
bymusiker, Vereinsmusiker oder professionelle Mu-
siker aus dem Landkreis, um im Schützenhaus De-
usmauer zu musizieren und ihr Können zu zeigen.
Neben ihrem Höhlenfest lädt die Stadtkapelle Vel-
burg zum
Frühjahrskonzert
und zum
Böhmischen
Abend
ein. Beim Frühjahrskonzert (April) spielen
die Musiker konzertante Blasmusik. Der Böhmi-
sche Abend (Juli) im Pfarrgartenheim steht ganz im
Zeichen der Blas- und Marschmusik aus Böhmen.
Kultur
Musik, Theater, Malerei und vieles mehr: Der Kul-
turkalender Velburgs kommt abwechslungsreich da-
her. Velburgs berühmteste Künstlerin war
Rosa Su-
cher
(geboren 1847), eine klassische Sopranistin, die
große Opernrollen in der ganzen Welt gesungen hat.
Stefanie Polster
ist so etwas wie ihre Nachfolgerin.
Die studierte Profimusikerin ist mit großen Orches-
tern ebenfalls auf dem ganzen Erdball unterwegs.
Einmal im Jahr kommt sie in ihre Heimat, nach Vel-
burg, um dort aufzutreten. Zum kulturellen Leben
in Velburg gehören die Kirchweihen in den Ortstei-
len, die Starkbierfeste, das Oia-Picka, der Fasching,
die Stadtkapelle und natürlich die Banklsänger.
Theater und Musik
Von der WG zur Kleinkunstbühne: Drei Frauen und
drei Männer haben Anfang der 1980er Jahre nicht
nur eine WG im alten Schulhaus in Oberweiling ge-
gründet, sondern auch ihre
„Kneipenbühne“
und
das „Projekt Film & Kunst e. V.“, das anfangs aus
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Kunst und Kultur
Stefanie Polster, Sängerin
Mit Velburg verbinde ich mein
Elternhaus, das mir eine Kind-
heit in der Natur ermöglichte.
Das Spielen im Wald und auf
dem Schlossberg war für uns
eine Selbstverständlichkeit. Der
Naturbadesee wurde im Sommer
mit Liegestühlen und Kühltasche
und im Winter mit Schlittschuhen
gestürmt. Einer der schönsten Bräuche ist für mich
die Fronleichnamsprozession mit den aufwendigen
und kunstvollen Blumenteppichen und „Kraut- und
Würstlessen“ im Gasthof zur Post. Und ich möchte
meinen Freund zitieren, der, als er das erste Mal
von Berlin kommend in Velburg aus dem Auto stieg,
sagte: „... riech mal – die Luft ...“
Kneipenbühne
Laienspielgruppe
1...,34,35,36,37,38,39,40,41,42,43 45,46,47,48,49,50,51,52,53,54,...60
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