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Zuhause im Landkreis

Stille Heldin kümmert sich seit vielen

Jahren um „Bleistift“ in Cadolzburg

Interview mit Dorothea Hammer

Die Auszeichnung „Stiller Held” ging an Dorothea Hammer (85) aus Cadolzburg.

Sie engagiert sich ehrenamtlich für den Cadolzburger Aussichtsturm. Bei klarem

Wetter bietet der 25 Meter hohe Aussichtsturm eine weit reichende Rundumsicht.

Frau Hammer, was genau machen Sie für den Turm?

Ich wohne in direkter Nachbarschaft zum Turm. Ich sperre

ihn seit 1980 morgens auf und bei Einbruch der Dunkelheit

wieder ab. Wenn Schmutz am Eingang herumliegt, kehre ich

den auf. Auch wenn eine Glühbirne defekt ist, kümmere ich

mich darum. Ich habe mich über die Ehrung durch den Land-

rat sehr gefreut, sogar vom Bundeslandwirtschaftsminister

Christian Schmidt kam ein Glückwunschschreiben.

Mit der Auszeichnung „Stiller Held“ wurden Ihnen durch die

Sparkasse Fürth 500 Euro für einen wohltätigen Zweck über-

reicht. Wissen Sie schon, wem der Betrag zu Gute kommt?

Das Geld geht an den TSV Cadolzburg. Dort kann es die

Ringerabteilung für die Jugendarbeit verwenden.

Weshalb hat es Ihnen der Turm so angetan?

Das ist fast schon eine Familientradition. Denn auch meine

Mutter hatte dieses Ehrenamt schon inne. Als Kind beglei-

tete ich sie oft, wenn sie den Turm auf- oder absperrte.

Außerdem habe ich dort 1950 meinen leider schon verstor-

benen Mann kennengelernt. Er war zufällig am Turm als ich

auch dort war. Zwei Jahre später heirateten wir.

Im festlichen Rahmen des Faber-Castell`schen

Schlosses wurden engagierte Bürgerinnen

und Bürger am Ehrenabend des Landkreises

Fürth ausgezeichnet.

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