Vorreiterrolle in ganz Bayern: der „Zukunftswald Rohr“.
Gemeinsam für naturnahe, stabile Wälder: „Zukunf ts-
wald Rohr“ – bayernweit größtes Waldumbauprojekt
Eine Vorreiterrolle für ganz Bayern hat Rohr beim Thema
Waldumbau übernommen. Mit dem „Zukunftswald Rohr“,
dem größten Waldumbauprojekt im Privatwald im ganzen
Freistaat, sollen Wälder rund um Rohr fit gemacht werden
für die Anforderungen des Klimawandels. Die verbreitete
Baumart Kiefer ist an kaltes Klima angepasst, den steigen
den Temperaturen ist sie nicht gewachsen. Deshalb werben
die Beratungsförster bei Waldbauern und Jägern dafür,
die Nadelbaumforste in naturnähere, stabilere Wälder
umzuwandeln. Das wird in Rohr mit Erfolg praktiziert.
Bei den Ortschaften Rohr und Gaulnhofen hat man auf
mehr als 60 Hektar Kiefernwälder mit mehr als 220 000
Buchen, Weißtannen und andere Baumarten unterpflanzt
– 32 private Waldbesitzer haben sich daran beteiligt. Auch
Jäger sind in das Projekt mit einbezogen. Sie haben ihre
Abschusszahlen in den betroffen Jagdrevierteilen erhöht,
damit die Pflanzen nicht verbissen werden und ohne
Zaunschutz wachsen können. Das Modell macht Schule:
In der Gemeinde Rohr wurde ein zweites Waldumbaupro
jekt nördlich von Leuzdorf und Kottensdorf angepackt.
Das Waldumbauprojekt „Zukunftswald Rohr“ ist so erfolg
reich, dass immer mehr interessierte Förster, Waldbesitzer
und Politiker nach Rohr kommen, um sich die erfolgreiche
Umsetzung vor Ort anzuschauen.
Förster Peter Helmstetter:
Forstrevier Abenberg
Telefon: 09178 90710
Vertreter der Waldbesitzer:
Georg Burger
Telefon: 09876 493
Klaus Dechet
Telefon: 09876 94999
Vertreter der Jäger:
Dr. Ralf Straußberger
Telefon: 09876 978535
Karl Fischer
Telefon: 09876 5729
Wirtschaft und Wohnen
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