RUNDGANG DURCH
MOOSBACH
Ein Schloss, zahlreiche Baudenkmäler, eine
Quelle, die große Bürgerhalle – bei einem Spa-
ziergang durch das schmucke Moosbach kann
man allerhand entdecken. Der Feuchter Ortsteil
liegt idyllisch zwischen Wald und Wiesen, das
Dorf ist geprägt von großen Grundstücken, von
Häusern mit viel Platz drumherum. Einige der
Häuser sind zu
Baudenkmälern
ernannt worden
wie das Wohnstallhaus im Birnthoner Weg 1, das
Wohnstallhaus in der Moosbacher Hauptstraße 35
oder die Villa in der Moosbacher Hauptstraße 12,
der Bauernhof in Weiherhaus 5 und das
Schloss
in Weiherhaus. Der zweigeschossige Massivbau
mit Mansardenwalmdach wurde 1761 erbaut und
nach dem Zweiten Weltkrieg teilweise erneuert.
Das Gebäude befindet sich heute in Privatbesitz.
Ebenfalls ein Hingucker ist die evangelisch-luthe-
rische
Heilig-Geist-Kirche,
die in Moosbach seit
1965 steht und die 1989 um ein Gemeindehaus
ergänzt worden ist.
Die große
Bürgerhalle
in Moosbach, die 1988
vom Markt Feucht gebaut worden ist, wird vorwie-
gend für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Zum
Beispiel trifft sich hier der Gesangverein Moos-
bach. Überhaupt haben die Moosbacher ein
reges
Vereinsleben
. Weitere Möglichkeiten, die Freizeit
aktiv und mit Gleichgesinnten zu verbringen,
bieten zum Beispiel der SV Moosbach mit seinen
verschiedenen Abteilungen und den Sportanla-
gen, die Kleinkaliber-Schützen und der Obst- und
Gartenbauverein.
ARBEITSKREIS CHRONIK FEUCHT
Sie sammeln Fotos, alte Zeitungsberichte, Briefe, Fest-
schriften und Chroniken, sie durchforsten Archive der
örtlichen Zeitungen oder der Kirchengemeinden und sie
interviewen Zeitzeugen – die Mitglieder des Arbeitskreises
Chronik Feucht tragen schon seit vielen Jahren Details
aus der Feuchter Geschichte zusammen, um sie auch für
zukünftige Generationen zu bewahren.
In Zusammenarbeit mit dem Verein „Geschichte für Alle“
ist 2011 eine Chronik mit dem Titel „Feucht – ein Streifzug
durch die Geschichte“ erschienen. Sie ist in Buchläden und
übers Internet erhältlich (ISBN: 978-3-930699-72-8).
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