Letzter Halt auf dem Weg ist die Kirche
St. Jakob in der Hauptstraße.
An der Stelle der heutigen
evangelisch-lutherischen Kirche
St. Jakob
stand wohl das Gotteshaus, dem Feucht seine erste
urkundliche Erwähnung verdankt. Um das Jahr 1190 herum
wird von der Weihe einer Kapelle in „viuhtje“ durch Bischof
Otto von Eichstätt berichtet.
Aus dem althochdeutschen Wort für „Fichte“ entwickelte
sich im Laufe der Jahrhunderte der Name der Gemeinde. Die
Kirche mit den vier markanten Erkern auf dem Turmdach,
den sogenannten Scharwachttürmchen, ist schon auf den
frühesten Abbildungen Feuchts auf einer Landkarte aus
dem Jahr 1516 zu sehen. Der Altarraum im unteren Teil des
Turms, das gotische Kreuzrippengewölbe und die Ölberg
gruppe an der Außenseite des Turms stammen noch aus
dieser Zeit. 1848 / 49 wurde das Langhaus abgerissen und
neu gebaut. Im Jahr 1943 zerstörten Bomben einen Teil
der Kirche. Sie wurde nach dem Krieg etwas kleiner wieder
aufgebaut und 1951 geweiht.
Von der Kirche aus gelangt man mit Hilfe der Wegweiser
wieder zum Rathaus, dem Ausgangspunkt des Drei-Schlösser-
Rundweges.
Wer möchte, kann von dort aus noch weitere wichtige Orte für
Feucht anschauen, z. B. die Reichswaldhalle (Brauhausgasse
13) oder das Kriegerdenkmal am Alten Friedhof (Schwabacher
Straße 12).
ORT S
RUNDGANG
20