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Was ist Ihr Playmobil-Lieblingsprodukt?
Das werde ich oft gefragt (lacht). Ich mag alle Arti-
kel, die sich gut verkaufen und damit nicht aus dem
Sortiment genommen werden müssen. Das sind vor
allem unsere Klassiker: das Piratenschiff, die Poli-
zeistation und die Ritterburg.
Wie hat sich die Zahl der Mitarbeiter
entwickelt?
Es gibt es keine Mitarbeiterstatistiken, die von 1974
an geführt worden wären und auf die wir heute
noch zurückgreifen können. Anfang der 70er Jahre
waren wir etwa 200 bis 300 Mitarbeiter insgesamt.
Von 1994 bis 2011 hat sich die Zahl der Beschäftig-
ten allein in Zirndorf von 127 auf 681 erhöht. Dabei
muss man die 1999/2000 neu hinzugekommenen
Mitarbeiter des FunParks sowie der Sortimentslinie
Lechuza-Pflanzgefäße berücksichtigen. Weltweit
beschäftigen wir heute 3.520 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter.
Was bedeutet Heimat für Sie?
Ich bin zu hundert Prozent ein Franke und in Zirn-
dorf geboren. Über 50 Jahre habe ich in meinem
Elternhaus an der Alten Veste gewohnt, bevor ich
1998 in mein neues Haus hinter dem FunPark ge-
zogen bin. Heimat hat für mich viel mit Gefühl zu
tun, den Freunden und dem Umfeld, in dem man
aufgewachsen ist. Das möchte ich nicht missen.
Ich freue mich jedes Mal, wenn ich aus den USA
zurückkomme, auf das schöne Franken. Ich schätze
die Menschen hier, die ihren Wurzeln treu bleiben,
zuverlässig sind und keine Sprüche machen.
Haben Sie einen Lieblingsort/-platz im
Landkreis?
Den Golfplatz in Puschendorf. Da bin ich bei schö-
nem Wetter fast jeden Tag.
Was wünschen Sie dem Landkreis für die Zu-
kunft?
Ich hoffe und wünsche mir, dass die wirtschaftliche
Entwicklung weiter positiv vorangeht. Denn wenn
es dem Landkreis gut geht, geht es Brandstätter
auch gut.
Horst Brandstätter




