Das Wahrzeichen der Stadt, die Alte Veste, wurde
am 17. September 1980 nach ihrem Wiederaufbau
eingeweiht. Der Turm mit Aussichtsplattform bietet
einen herrlichen Ausblick über Zirndorf, Nürnberg,
Fürth und die Umgebung. Dabei fällt der Blick auch
auf die Stadtpfarrkirche St. Rochus, die das Bild der
historischen Innenstadt prägt.
Ins Zentrum medialer Aufmerksamkeit rückte das
mittelfränkische Städtchen durch das Bundesamt
für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge,
das von 1955 bis 1996 in der ehemaligen Zirndor-
fer Gendarmerie-Kaserne seinen Sitz hatte. In den
1980er Jahren stieg die Zahl der Asylanträge so
dramatisch an, dass mit einer Gesetzesänderung
auch der Umzug der Behörde nach Nürnberg be-
schlossen wurde, der 1996 erfolgte. Die Zentrale
Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber befin-
det sich nach wie vor auf dem Gelände in Zirndorf.
Noch eine andere Kaserne wurde für den
Landkreis wichtig. In der Zeit von 1945 bis
1995 waren in der Pinder-Kaserne verschie-
dene Einheiten der US-Armee stationiert.
Nach ihrem Abzug riss man das stark sa-
nierungsbedürftige Gebäude ab. Auf dem
früheren Kasernengelände steht heute
der neue Stadtteil „Pinder-Park“ mit 440
Wohneinheiten und dem Neubau des Land-
ratsamts, der Realschule und weiteren Ge-
bäuden. An die Zeit der US-Armee erinnern
nur noch der markante Turm mit Torbogen
und das Wachgebäude der ehemaligen Ka-
serneneinfahrt. In Folge des Umzugs der
Landratsamtsbehörde von Fürth nach Zirn-
dorf wurde die Stadt zur Kreisstadt erhoben.
Zirndorf
151
Stadt Zirndorf
Fürther Straße 8
90513 Zirndorf
Tel. 0911 9600-0 • Fax 0911 9600-305
Internet
www.zirndorf.deEinwohner 26.063 (Stand 01.07.2011) • Fläche in km² 29
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