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RÖDLAS-TURM

Der 32 m hohe und imposante sowie eigenwillige Aus-

sichtsturm aus dem Jahre 1977 nahe den Ortschaften

Rödlas und Massenricht will über 158 Stufen erklom-

men werden. Der anstrengende Aufstieg lohnt sich,

denn bei gutemWetter erlaubt der dreieckige Turm den

Blick auf die beiden Basaltkegel Parkstein und Rauher

Kulm sowie das Fichtelgebirge und den Steinwald im

Norden, im Osten auf den Oberpfälzer Wald und auf

das Gebiet der tschechischen Republik, im Süden auf

den nördlichen BayrischenWald und, je nachWetter-

lage, den Arber, imWesten auf die Berge des Oberpfäl-

zer Jura, die Frankenalb und die Fränkische Schweiz.

Die Aussicht ist so eindrucksvoll, dass im Juni 2013

sogar eine Webcam angebracht wurde, die in Richtung

Nordost zeigt. Mehrere Mobilfunkanbieter nutzen den

Turm seit den 90er Jahren. Die Deutsche Telekom

brachte im Frühjahr 2013 LTE-Sendeanlagen an. Das

vom Turm aus versorgte Gebiet war damit eines der

ersten Gebiete in Deutschland, das die neue LTE-Tech-

nik nutzen konnte.

STADTPARK

Wer innerhalb der Stadt einmal kurz durchatmen und

neue Kraft im Grünen schöpfen möchte, für den ist der

Hirschauer Stadtpark genau das Richtige.

ÜBRIGENS…..

Für die Schwänke und Erzählungen, die im bekannten

Lalebuch, besser bekannt unter dem Titel der zweiten

Ausgabe „Die Schiltbürger“ (1598) beschrieben werden,

könnten unter anderem auch die Hirschauer Bürger

verantwortlich sein. Aus diesem Grund wird Hirschau

von Literaturhistorikern auch das „Schilda der Ober-

pfalz“ genannt.

SCHLOSSBRAUEREI HIRSCHAU

Franz Dorfner führt die Hirschauer Brauerei bereits in

der 7. Generation, sein Vorfahre Andreas Dorfner er-

warb das Braurecht im Jahre 1812. Das Brauerhand-

werk wurde aber schon viel länger ausgeübt, als die

Stadt Hirschau den ansässigenWirtsleuten im Rah-

men des Kommunbraurechts erlaubte, den köstlichen

Trank herzustellen. Andreas Dorfner kaufte das Pfle-

geschloss Hirschau 1817 und baute es zur Brauerei

um. Sein Sohn Florian führte das Gewerbe weiter, er

war außerdem ein wichtiger Mann in der Stadt. Er war

Bürgermeister, Landtagsabgeordneter und Stifter

eines Krankenhauses. 1967 wurde ein kompletter

Neubau der Brauerei beschlossen.

Heute ist sie mit hochmodernen Maschinen und An-

lagen auf dem neuesten Stand der Technik. Die

Schlossbrauerei Hirschau bietet köstliche Biere an,

neben den gängigen Sorten wie Pils und Hefe-Weisse,

hat es auch Kellerbier, Schwarzbier und Saisonbiere

wie das Festbier oder das Weihnachtsbier im Reper-

toire. Die produzierten Biersorten sind nur in der

Brauerei und in einigen ausgewählten Geschäften zu

erwerben.

Schlossbrauerei Hirschau

Mühlstraße 2, 92242 Hirschau

Telefon 09622 4712

Stadtpark Hirschau

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