Background Image
Table of Contents Table of Contents
Previous Page  89 / 164 Next Page
Basic version Information
Show Menu
Previous Page 89 / 164 Next Page
Page Background

Das ist der Landkreis Fürth

89

Ansbach und Kulmbach niedergelassen hatten, wurde die

Cadolzburg Sitz eines Oberamtes, dem fast alle Orte des heu-

tigen Landkreises unterstanden. Nur in Wilhermsdorf konnte

sich ein kleiner reichsritterlicher Stand (Hohenlohe) behaup-

ten, und auch Stein, ein aufstrebender Industrieort, war von

einer solchen Adelsfamilie – den Markgrafen von Ansbach –

beherrscht. Im Jahr 1862 wurde das Königliche Bezirksamt

Fürth als zentrale Verwaltungsstelle für einen Großteil des

heutigen Landkreises geschaffen. Es wurde 1918 in Bezirk-

samt Fürth und 1938 in Landkreis Fürth umbenannt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg hat die US-Militärregierung

Friedrich Hörndlein als kommissarischen Landrat eingesetzt,

mit einer kurzen Unterbrechung blieb er 13 Jahre im Amt. Er

und die Mitglieder des Kreistages haben es damals geschafft

– unter heute kaum mehr vorstellbaren Bedingungen – die

elementarsten Grundlagen für das Leben im Landkreis zu

schaffen. Unter Landrat Heinrich Löffler (1958-1972) begann

dann neben der Entwicklung des neuen Landkreises der Auf-

bau einer inneren Struktur.

Oben: Accuptam liatem vendis denis si volorrore-

pro beriat.Hilias volupta tatium etur, ilicaborum

et invelis sapid quunt magnis dio uptatem incipit

Heute sind sie der Blickfang für jeden aus Nürnberg nach Stein

fahrenden Besucher: die Fachwerkhäuser in der Steiner

Wassergasse. Sie wurden in den letzten Jahren aufwendig saniert.