Das ist der Landkreis Fürth
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Ansbach und Kulmbach niedergelassen hatten, wurde die
Cadolzburg Sitz eines Oberamtes, dem fast alle Orte des heu-
tigen Landkreises unterstanden. Nur in Wilhermsdorf konnte
sich ein kleiner reichsritterlicher Stand (Hohenlohe) behaup-
ten, und auch Stein, ein aufstrebender Industrieort, war von
einer solchen Adelsfamilie – den Markgrafen von Ansbach –
beherrscht. Im Jahr 1862 wurde das Königliche Bezirksamt
Fürth als zentrale Verwaltungsstelle für einen Großteil des
heutigen Landkreises geschaffen. Es wurde 1918 in Bezirk-
samt Fürth und 1938 in Landkreis Fürth umbenannt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg hat die US-Militärregierung
Friedrich Hörndlein als kommissarischen Landrat eingesetzt,
mit einer kurzen Unterbrechung blieb er 13 Jahre im Amt. Er
und die Mitglieder des Kreistages haben es damals geschafft
– unter heute kaum mehr vorstellbaren Bedingungen – die
elementarsten Grundlagen für das Leben im Landkreis zu
schaffen. Unter Landrat Heinrich Löffler (1958-1972) begann
dann neben der Entwicklung des neuen Landkreises der Auf-
bau einer inneren Struktur.
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Heute sind sie der Blickfang für jeden aus Nürnberg nach Stein
fahrenden Besucher: die Fachwerkhäuser in der Steiner
Wassergasse. Sie wurden in den letzten Jahren aufwendig saniert.




