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44-seitigen Familienwegweiser aufgelegt, der von der

Geburt über die Kinderbetreuung bis hin zu den Themen

Schule, Jugend, Freizeit, Gesundheit und Recht die Ansprech-

partner auflistet. Viele Veranstaltungen richten sich an

Familien: unser Familienspiel beispielsweise, aber auch die

Kinder- und Aktivwochen. Im Sommer macht unser Spiel-

mobil in den Landkreisgemeinden Station. Damit wir wissen,

wie es den Familien im Landkreis geht, und was wir noch

besser machen können, findet einmal jährlich eine große

Familienkonferenz statt. Der „Runde Tisch Familie“ begleitet

alle familienpolitischen Entscheidungen im Landkreis.

Ganz wichtig ist uns auch die fortlaufende Investition in die

Ausstattung der Schulen. Der Landkreis Fürth ist Sachauf-

wandsträger von drei Gymnasien, zwei Realschulen sowie

dem Förderzentrum in Cadolzburg. An allen unseren

Schulen gibt es Ganztagsangebote.

Und was tut der Landkreis für Senioren?

Senioren haben viele Potenziale. Sie engagieren sich oft

in vielfältiger Weise ehrenamtlich. Im Landratsamt Fürth gibt

es eine Kontaktstelle für Senioren-Angelegenheiten. Sie

arbeitet eng zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft für

Senioren – in dieser sitzen die Seniorenräte der einzelnen

Gemeinden. Auf diesem Weg erfahre ich sehr schnell, welche

Wünsche unsere Senioren haben. Der Landkreis hat ein

„Seniorenpolitisches Gesamtkonzept“ mit vielen Ideen erstellt,

das wir Schritt für Schritt umsetzen. So gibt es seit Ende 2013

eine eigene Messe für Senioren und deren Angehörige.

Der Landkreis Fürth ist im Süden eher städtisch geprägt, im

Norden eher ländlich. Kommt man ohne Auto im Landkreis

zurecht?

Natürlich darf man die Struktur des Öffentlichen Personen-

nahverkehrs im Landkreis Fürth nicht mit einer Großstadt

wie Nürnberg oder gar München vergleichen. Aber auch

unsere Bürgerinnen und Bürger finden ein gutes und ver-

lässliches ÖPNV-Angebot vor. Wir investieren jährlich sehr

hohe Beträge in unser engmaschiges Busnetz. Wir setzen

barrierefreie Busse ein, die über modernste Technik verfü-

gen. So können die Busfahrer beispielsweise erkennen, ob

eine S-Bahn Verspätung hat. Der Fahrer kann gegebenen-

falls bis zum Eintreffen einer verspäteten Bahn warten.

Unsere Busse bringen die Fahrgäste bequem und schnell

direkt in die Nachbarstädte oder zu den S-Bahn-Haltepunk-

ten. Von Oberasbach aus ist man mit dem Zug in circa zwölf

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Interview mit Landrat Matthias Dießl