JELD-WEN gehört mit dem Standort Oettingen
i. Bay. zu den größten Arbeitgebern der Region.
Wie drückt sich das in Zahlen aus?
Wolfgang Oswald: JELD-WEN, der größte Her-
steller von Türen und Fenstern weltweit, be-
schäftigt in Oettingen ca. 600 Mitarbeiter. Im
Gründungsjahr 1973 waren es 94 Mitarbeiter.
Seither hat das Werk über 23 Mio. Innentüren
hergestellt und seit 2013 liegt das Produkti-
onsvolumen bei über 1 Mio. Türen pro Jahr.
Die fortschreitende Technisierung erfordert stän-
dige Fortbildung. Welche Möglichkeiten bieten Sie
Mitarbeitern und Kunden?
Wolfgang Oswald: Über 1.500 Architekten,
Händler und Monteure nehmen jährlich an
einer unserer mehr als 100 Fachschulungen
teil. Aktuell bilden wir 22 junge Menschen
in vier Ausbildungsberufen und drei dualen
Studiengängen aus. Ein internes Schulungs-
programm ergänzt unser Angebot z.B. um
Sprach- und EDV- Kurse bis hin zu Projekt-
management, Rhetorik oder Präsentations-
technik.
Soziales Engagement ist für JELD-WEN ein wich-
tiges Thema? Wie sieht dieses Engagement, zum
Beispiel im Umweltschutz, aus?
Wolfgang Oswald: Unser Produkt Tür besteht
zu über 90% aus Holz und Holzwerkstoffen,
einem nachwachsenden Rohstoff. Zertifizierte
Produkte aus nachhaltiger Waldbewirtschaf-
tung (FSC
TM
bzw. PEFC), Reduzierung von
Emissionen, Recycling von Rohstoffen oder
unsere Partnerschaft mit dem Sentinel Haus
Institut für wohngesunde Baumaterialien
Interview mit Wolfgang Oswald, Werkleiter bei JELD-WEN
Deutschland GmbH & Co. KG in Oettingen
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G U T L E B E N U N D A R B E I T E N “
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