60
Langenzenn beantragt. 1981 beschloss er dann, den
Sachaufwand für ein neu zu errichtendes Gym-
nasium in Langenzenn zu übernehmen. Bis 1984
firmierte das dortige Gymnasium noch als Zweig-
stelle des Hardenberg Gymnasiums in Fürth. 1985
wurde der erste Bauabschnitt des neuen Gymna-
siums (mit den Klassen fünf bis zehn) samt Turn-
halle und Freisportanlage fertiggestellt. Bis 1992
erweiterte man das Gebäude um zehn Klassenräu-
me, 2005 baute man Fachräume an und wegen der
G8-Reform wurde 2008 nochmals erweitert, wobei
auch eine Mensa eingerichtet wurde. 543 Schü-
ler in 20 Klassen besuchten im Schuljahr 1987/88
die Schule. Heute sind es 884 in 26 Klassen (Stand
01.10.2011), die sich zwischen dem mathematisch-
naturwissenschaftlichen und dem neusprachlichen
Zweig entscheiden müssen.
Staatliche Realschule Langenzenn
Bis 2009 mussten die Realschüler im Landkreis nach
Fürth oder Zirndorf. Im Schuljahr 2009/10 wurde in
Kooperation mit der Mittelschule Langenzenn die
zweite Realschule des Landkreises in Langenzenn
eingerichtet. Zunächst wurde sie als Außenstelle
der Zirndorfer Realschule umgesetzt, um im darauf
folgenden Schuljahr eigenständig zu werden. Der
Neubau wurde mit einer überdachten Pausenhalle
an die bestehende Hauptschule angebunden. Die
Realschule wurde dreizügig genehmigt, so dass ma-
ximal 18 Schulklassen mit 576 Schülern unterrich-
tet werden. Im Schuljahr 2011/2012 besuchen 300
Schüler die Schule in elf Klassen (Stand: 01.10.2011)
auf dem mathematisch-naturwissenschaftlichen,
sprachlichen, kaufmännischen oder Kunst-Zweig.
Dillenberg Schule - Sonderpädagogisches
Förderzentrum Cadolzburg
1987 hat der Landkreis Fürth aufgrund einer Ge-
setzesänderung die Trägerschaft für die damaligen
bau. Derzeit befinden sich 1.144 Schüler an der
Realschule Zirndorf, die in 41 Klassen unterrichtet
werden (Stand: 01.10.2011). Sie können zwischen
dem mathematisch-naturwissenschaftlichen, dem
wirtschaftlichen, dem sprachlich-kaufmännischen
(Französisch als Fremdsprache) und dem sozial-
kaufmännischen Zweig wählen.
Gymnasium Stein
Aufgrund der hohen Schülerzahlen beschloss der
Kreistag 1978, in Stein eine Zweigstelle des Gymna-
siums Oberasbach und in Langenzenn ein Gymna-
sium zu bauen. In Stein wurde im Schuljahr 1980/81
der Schulbetrieb mit 160 Schülern in Räumen der
Stadt aufgenommen. Der Kreistag fasste 1979 den
Beschluss zum Neubau eines Gymnasiums mit
Grunderwerb in Stein. 1983 feierte man bereits die
Inbetriebnahme des ersten Bauabschnitts. 1984
und 1985 wurden die Bauarbeiten mit dem Bau
einer Dreifach-Turnhalle fortgesetzt. 1989 waren
alle Arbeiten an den Gebäuden beendet. Im Schul-
jahr 1989/90 besuchten 781 Schüler die Zweigstel-
le. 2008 konnte ein Erweiterungsbau mit Mensa
eingeweiht werden. Derzeit befinden sich 1.051
Schüler in 30 Klassen am Gymnasium Stein (Stand:
01.10.2011). Sie besuchen den naturwissenschaft-
lich-technologischen oder den wirtschafts- und
sozialwissenschaftlichen Zweig.
Wolfgang-Borchert-Gymnasium Langenzenn
Gleichzeitig mit der Steiner Schule hatte der Kreis-
tag die Errichtung eines weiteren Gymnasiums in




