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Ratzenwinden:

erste Erwähnung 911 und damit äl-

tester Ortsteil der Gemeinde. Ratzenwinden ist einer

der Winden-Orte, welche ihren Ursprung in der Wen-

den-Schenkung von König Konrad haben.

Rutzendorf:

erste Erwähnung 1303 als Ruzzendorf im

Lehenbuch des Würzburger Bischofs Andreas. 1345

nannte man den Ort im Hohenloher Urkundendorf

Rotzendorf. 1406 verkaufte Friedrich von Heideck

Rutzendorf an Nürnberg.

Steinbach:

erste Erwähnung 1210. Wolfram von Dorn-

berg, der damals mächtigste Herr der Region, verfass-

te 1288 ein Testament und notierte darin die Ortschaft

Steinbach. Er verpflichtete seine Erben zur Wiedergut-

machung gegenüber dem Gumbertus-Stift, welches

er jahrelang ausgenommen hatte. Die Wiedergut­

machung sollte aus seinen Besitzungen, u. a. Steinbach

erfolgen.

Volkersdorf:

erste Erwähnung 1283 als Volkalsdorf.

1303 nannte man den Ort im Würzburger Lehenbuch

Volkoltzdorf. Als Volkersdorf wurde die Ortschaft erst-

mals 1317 unter Bischof Gottfried III. bezeichnet.

Weiler:

Buchenmühle, Obere Walkmühle, Untere

Walkmühle

,

Die bestehenden Allianzen LiSa (Lichtenau, Sachsen

b.Ansbach) und Komm,A (Bruckberg, Dietenhofen,

Heilsbronn, Neuendettelsau, Petersaurach, Winds-

bach) wurden im Jahr 2016 zusammengeschlossen

und unter dem neuen Namen Kernfranken geführt.

Im Oktober 2017 gründete man schließlich den Verein

Kommunale Allianz Kernfranken e. V., welcher sich mit

einem integrierten ländlichen Entwicklungskonzept

(ILEK) Projekte zu den Themenfeldern Leben und Erle-

ben sowie Arbeiten und Gewerbe in Kernfranken auf

die Fahnen geschrieben hat.

2018 veranstaltete die Allianz erstmals das Kernfran-

kenfest der acht Kommunen als Symbol für die Leben­

digkeit und Vielfalt dieser Region. Außerdem sind

Rad- und Wanderkarten und ein Gaststättenführer

neu erschienen. Der Verein stellte ebenso eine Ausbil-

dungsbörse auf die Beine und präsentierte vor großem

Messepublikum die Kernfranken-Broschüre mit Direkt­

vermarktern, Freizeitangeboten und Kultur-Tipps.

KOMMUNALE ALLIANZ

KERNFRANKEN

Ratzenwinden

Volkersdorf

Gebietsreform

Im Zuge der Gebietsreform beschlossen die Gemein-

deräte von Volkersdorf und Sachsen im Dezember

1970 die Zusammenlegung der beiden Gemeinden.

Ein knappes Jahr später folgten die Alberndorfer Ge-

meinderäte diesem Beispiel und gliederten den Ort

schließlich zum 1. Januar 1972 mit knapp 500 Einwoh-

nern und knapp 1.000 Hektar Fläche in die Gemeinde

Sachsen ein.

Durch einen Bescheid der Regierung von Mittelfran-

ken vom 9. Dezember 1971 wurde die Gemeinde Rat-

zenwinden aufgelöst. Die Gemeindeteile Ratzenwin-

den, Steinhof, Obere und Untere Walkmühle mit 123

Einwohnern fielen an Sachsen, während Oberramm-

ersdorf zu Lichtenau kam.

Ab 1972 bildeten die früher selbständigen Gemeinden

Sachsen (mit Milmersdorf), Volkersdorf (mit Rutzen-

dorf und Rutzenmühle), Alberndorf (mit Steinbach,

Büchenmühle, Hirschbronn und Neukirchen) und

große Teile Ratzenwindens (mit Oberer und Unterer

Walkmühle sowie mit Steinhof) die Gemeinde Sachsen

b.Ansbach.

WILLKOMMEN IN SACHSEN B.ANSBACH