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Nemsdorf:

1261; Ramung von Kammerstein verzichtet

auf seine Vogteirechte. Der Name Nemoj ist slawischen

Ursprungs und legt die Vermutung nahe, dass der Ort im

11./12. Jahrhundert angelegt worden ist, um dort Slawen

anzusiedeln.

Prünst:

1282; Dokument des Ramung von Kammerstein.

Auch Prünst ist wohl angelegt worden, um dort Slawen an­

zusiedeln. Für Prünst ist zudem der Name Windischprünst

belegt, und Windisch war die damalige Bezeichnung für

Slawen.

Rohr:

1166/1168; in einer Urkunde Bischof Konrad von Eich­

stätts. Der Name bezieht sich auf das Schilfrohr, das damals

wohl das Bild des Schwabachgrundes bestimmt hat. Der Ort

müsste spätestens im 11. /12. Jahrhundert angelegt worden

sein. Man kann jedoch davon ausgehen, dass es schon früher

eine Siedlung um die Kirche herum gab.

Weiler:

1152; Stiftung an das Kloster Heilsbronn. Weiler

(villa = Landgut) ist ein zeitloser Name, daher kann man

nicht genau sagen, wann der Ort nun entstanden ist.

Die weiteren Ortsteile tauchen bei ihrer ersten Erwähnung

im Zusammenhang mit Menschen oder als geografische

Bezeichnungen auf.

Christenmühle:

1404 als Obere Mühle; man könnte an­

nehmen, dass sich der Name von einer Besitzerin mit dem

Namen Christa (belegt für 1506) ableitet. Diese Vermutung

ist aber nicht ganz geklärt. Die Mühle war früher im Besitz

des Deutschen Ordens.

Dechendorf:

1259; folgt man den Sprachwissenschaftlern

ist Dechendorf wohl der

älteste der Rohrer Ortsteile

. Er ist

wohl im 8. Jahrhundert entstanden und bedeutet so viel

wie das Dorf eines Tacho oder Dago.

Gaulnhofen:

um 1300; „Siedlung bei den Höfen des Gula“,

Gaulnhofen müsste im 11. Jahrhundert angelegt worden sein.

Göckenhof:

1623; Göckenhof bestand wohl zuerst nur aus

einem einzelnen Hof.

Regelsbach

: 1252; Regelsbach wurde wahrscheinlich

im 11./12 Jahrhundert nahe einer Quelle gegründet. Der

Namensteil „Regel“ bezieht sich wohl auf einen Mann mit

Namen Regil. 1295 wurde die Kirche St. Georg geweiht, sie

gehörte zum Klara-Kloster Nürnberg.

Unterprünst:

im 19.Jahrhundert entstanden.

Wildenbergen:

1394; der Name ist wörtlich zu verstehen als

„zu den wilden Bergen“.

Zwieselhof:

1413; der Zwieselhof – wohl gegründet in einer

der mittelalterlichen Siedlungsphasen – gehörte Anfang

des 15. Jahrhunderts zum Halsgericht Roßtal.

… die Christenmühle

imWesten von Rohr.

Steinerne Zeugen einer langen

Geschichte: die Wehrkirche

St. Georg in Regelsbach und …

Das ist Rohr    

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