Bürgerinformationsbroschüre Markt Feucht - page 9

INTERVIEW
MIT
KONRAD RUPPRECHT
Wann haben Sie zuletzt Honig gegessen?
Gestern früh zum Frühstück. Ich gönne mir gerne
mal ein Honigbrötchen. Der Honig stammt von
einem Feuchter Imker. Als nächstes werde ich
dann ein Glas Honig aus unserer Partnergemeinde
Crottendorf aufmachen.
Früher war die Imkerei wichtig, wo liegen denn
heute die wirtschaftlichen Stärken Feuchts?
Wir können unsere tolle Verkehrsanbindung
ausspielen. Damit ist Feucht speziell geeignet für
Logistiker. Wir haben einen gesunden Mix aus vier
großen Firmen, die international bestimmt sind,
und vielen florierenden mittelständischen Betrie-
ben. Da sind ganz innovative Firmen dabei. So
fährt zum Beispiel in jedem ICE der Bahn ein
Bauteil einer Feuchter Firma mit.
Schlägt sich die Wirtschaftsstruktur auch im
Gemeindehaushalt nieder?
Wir haben durch diesen guten Mix den Vor-
teil, dass die Gewerbesteuer in Feucht nicht so
schwankend ist wie in anderen Gemeinden. Dass
wir bei der Verschuldung im Vergleich gut da-
stehen, liegt aber auch an der Sparsamkeit des
Marktgemeinderats und der Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter des Marktes Feucht.
Aber für Investitionen haben Sie durchaus aus-
reichend Mittel zur Verfügung?
In den vergangenen sechs Jahren haben wir rund
50 Millionen Euro investiert, das sind fast zehn
Millionen in jedem Jahr. Diesen Kurs wollen wir in
den nächsten Jahren möglichst fortsetzen.
Konrad Rupprecht (Jahrgang 1955) ist seit 1996 Erster
Bürgermeister. Der CSU-Politiker ist in Feucht geboren und
aufgewachsen. Der Diplomingenieur (FH) ist verheiratet
und hat zwei erwachsene Söhne. Er fährt gerne Fahrrad und
reist gerne in ferne Länder, vor allem nach Asien.
ZUR PERSON
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