Informationsbroschüre Bad Steben - page 38

Kirchen
36
Markt Bad Steben
Alte Wehrkirche „St. Walburga“
(3)
Von der ehemaligen Kirche St. Wal-
burga (ev.) ist nur noch der Chorraum
erhalten. 1909/10 entschied man sich
für einen Neubau. Der erste urkundli-
che Nachweis über eine Kirche in Bad
Steben stammt aus dem Jahr 1374.
Im Jahr 1430 wurde sie von den Hus-
siten zerstört, gefolgt von einer Bela-
gerung der Stadt Lichtenberg durch
die Städte Nürnberg, Rothenburg
und Windsheim. 1480 erfolgte der
Wiederaufbau. 1506 wurde die heute
noch vorhandene „Türkenglocke“ an-
geschafft. 1910 kam es zur Freilegung
der mehrfach übertünchten Wand-
malereien.
Lutherkirche Bad Steben
(1, 5)
Schon in der 2. Hälfte des 19. Jahrhun-
derts wurde der Ruf nach dem Neu-
bau einer Kirche in Bad Steben laut.
Innerhalb einer Bauzeit von nur zwei
Jahren konnte 1910 eine der wenigen
Jugendstil-Kirchen Deutschlands ein-
geweiht werden.
(Foto vom Kirchenpark aus.)
Pauluskirche Bobengrün
(4)
Am Reformationstag des Jahres 1959
wurde der Bau der Bobengrüner Kir-
che und die Anlage eines Friedhofes
beschlossen. Damals lebten im Ort
608 evangelische Einwohner. 1961
wurde mit dem Bau begonnen und
am 28. Oktober 1962 fand die feierli-
che Einweihung statt.
Katholische Kirche „Maria Königin
des Friedens“
(2)
Von 1860 an stand an Stelle der jetzi-
gen Pfarrkirche eine Badkapelle mit
90 Sitzplätzen. Heimatvertriebene,
die nach Ende des Zweiten Weltkriegs
aus dem Sudetenland und aus Schle-
sien nach Steben kamen, steigerten
die Zahl der katholischen Gläubigen,
sodass ein Neubau nötig wurde. Dipl.-
Ing. Architekt Sepp Dietrich erstellte
die Pläne für die neue Kirche „Maria
Königin des Friedens“ mit Platz für
320 Gläubige.
3 4
5
2
1
1...,28,29,30,31,32,33,34,35,36,37 39,40,41,42,43,44,45,46,47,48,...52
Powered by FlippingBook